Kiesbrüterschutz

 

Seit rund 30 Jahren ist der Kiesbrüterschutz in der Regionalgruppe verankert. Begonnen hat alles an der Ammer. Hier hat man 1997 Regelungen zum Schutz der dort brütenden Flussuferläufer erstellt. 2018 hat der LBV das auf einen größeren Maßstab im Rahmen eines EU-INTERREG-Projekte gehoben.

Das Projekt wurde 2020 und soll nun in ein bayernweites Artenhilfsprogramm überführt werden.

 

Das EU-INTERREG-Projekt 

"Vielfältiges Leben an unseren Gebirgsflüssen – Für ein respektvolles Miteinander von Mensch und Natur"

 

Der Landesbund für Vogelschutz e.V. (LBV) engagiert sich grenzüberschreitend mit dem Landratsamt Tölz-Wolfratshausen, dem Naturpark Tiroler Lech und Naturpark Karwendel für ein gemeinsames Miteinander von Naturschutz und Freizeitnutzung.

 

Der Flussuferläufer ist neben anderen typischen Vogel- und Heuschreckenarten eine der Zielarten des grenzüberschreitenden Projekts, in dem neben Monitoring eine Besucher-information und -lenkung im Mittelpunkt steht. Unter anderem soll eine einheitliche Beschilderung entlang der Flüsse den FreizeitnutzerInnen die Orientierung erleichtern und mehr Verständnis für die Störempfindlichkeit von Brutplätzen schaffen. 

 

 

 

 

ABSCHLUSSVIDEO statt einer Abschlussveranstaltung!

 

und

 Ammer und Linder - zur Faltkarte                           Isar und Rißbach  - zur Faltkarte                                               Loisach

Wie kann man mitmachen?

 

Wenn sie Lust haben bei den Erfassungsaktionen mitzumachen melden Sie sich beim LBV-Alpenreferenten Michael Schödl.

 

Erl betreut mit Naturschutzwächtern, Rangern und Freiwilligen Flussabschnitte an drei Flüssen. Mithilfe von weiteren Freiwilligen ist beim Auf- und Abbau der Schilder und der Kontrolle der Abschnitte möglich. Die Isar wird im Rahmen der LBV-Gebietsbetreuung bearbeitet.